Interesse und klare Trends:
Gute Nachrichten von Gelderner Bürgern.
Geldern ist zum Wohlfühlen mit knapp 7 von 10 möglichen Punkten.

…und es kann Geld gespart werden. Teure Neuanschaffungen werden nicht verlangt.

Warmes rotes Pflaster wird gewünscht, stand in über 85% der Antworten.
Vorhandene Metallbügellampen sollen bleiben, gaben fast 90% an.
Noch ein paar mehr Bäume allerdings wünschen sich über 2/3 der Befragten.
 

Im Einzelnen: Als einfacher unabhängiger, partei- und vereinsloser Bürger die Bürger fragen. Das ist nicht offiziell, wissenschaftlich oder repräsentativ, aber dennoch mit glaubwürdiger Aussagekraft und oft frappierender Übereinstimmung mit der statistischen Lebenswirklichkeit. (siehe weiter unten)

Eine der Aussagen: In Geldern scheint der Wohlfühlfaktor überdurchschnittlich gut. Darauf deutet ein Mittelwert von 6,89 Punkten auf der Skala 1-10 an.
Über die Hälfte (57,4%) der Befragten ist mehrmals die Woche oder gar täglich in der Gelderner Innenstadt unterwegs. Als persönlicher Hauptgrund wird deutlich überwiegend der Einkauf des täglichen Bedarfs angegeben (47,1%). Gefolgt in weitem Abstand von Gastronomie (14,3%), Schule/Beruf (13,6%) und Shopping/Schaufensterbummel (10,7%).
Nutzen sollte die Umgestaltung der Innenstadt am meisten allen Gelderner Bürgern. Das  kreuzte die weitaus überwiegende Mehrheit (77,1%) an. Auf Platz zwei lag recht abgeschlagen als Hauptnutznießer Handel und Gewerbe mit 12,9%.
Sieger bei der besten Veranstaltung war knapp die Straßenparty (30,4%), fast gleichauf mit der Kirmes (29,7%). Doch auch der Wochenmarkt wurde bei 21% der Antworten als beste Veranstaltung nominiert. Die übrigen Veranstaltung erreichten keine 10% und selbst der etablierte Straßenmalerwettbewerb scheint mit 9,4 % in die Jahre gekommen.
Bei einer passenden Bezeichnung für die Stadt Geldern zeigten sich die Antworten ausgewogen verteilt. Mit 40,5% lag hier dann aber schlussendlich der Begriff „LandLebenStadt“ vor „Herzogstadt“ (33,6%) Gutes Schlusslicht der Dreierauswahl  war „Drachenstadt“ mit immerhin 26%.

Zu guter Letzt wünschten sich mit 57,7% wohl deutlich mehr als die Hälfte der Gefragten bessere Informationen durch die Gelderner Stadtverwaltung. Bei den Themen lag hier Stadtbau/Stadtplanung deutlich vorne (58,6%), gefolgt von Stadtmarketing (42,1%) und Freizeitgestaltung (36,1%). Fast 100% der  Antworten zeigen einen Wunsch für weitere zukünftige Befragungen, auch wenn etwa 1/3 dies nicht zu oft möchte.
Bemerkenswert ist sicherlich auch, dass bei der schnellen Umfrage mehr Bürger mitgemacht haben, als bei den Workshops der Stadt zum Thema. Zudem wurde auf der Internetseite auch das im Auftrag der Stadt Geldern 2013 erstellte „Integrierte Handlungskonzept für die Innenstadt von Geldern“ verlinkt, an dem sich diese Workshops orientierten.

Der Rat des durchführenden Bürgers an die Planer und Gestalter an dieser Stelle:
Setzt auf Bewährtes und Vorhandenes!
(Die meisten fühlen sich wohl.)
Schärft  Stadt-Charakter und Motto aus!
(Es ist gibt kein wirklich klares Motto.)
Bereitet die Innenstadt auf die Zukunft vor!
(Die Zukunft bringt mit demografischem Wandel mehr Bedarf an Kommunikation und mehr Internet-Lieferer statt örtlichem Handel in der Innenstadt.)

Wie realistisch sind diese Antworten?
Der Vergleich mit der Lebenswirklichkeit zeigt eine doch recht genaue Übereinstimmung.
Bei den Geschlechtsangaben wurde mit unter 1% Abweichung die  Realsituation getroffen.
(Real 50:50 - Umfrage: 50,4 : 49,6).
Bei den Altersangaben lag der Schwerpunkt der Antworten mit  knapp 1/3 bei den 50-59jährigen, gefolgt von über 1/5 im Bereich der 40-49jährigen. Dies entsprach zusammen etwas mehr als der Hälfte aller Antworten. Die andere Hälfte teilt sich in die über 60jährigen mit 18,7%, die 30-39jährigen mit 12,9%. Die wenigsten Angaben entfielen mit 5% auf 14-21 Jahre. Unter 14 Jahre kreuzte niemand an. Hier ergibt sich eine Verschiebung des Alters bei den Antworten in die Bereiche der 40-60jährigen im Vergleich zu der Realstatistik. Die ganz jungen Teilnehmer unter 14 Jahren fehlen in den Angaben komplett.
Bei der Verteilung des Hauptwohnsitzes waren die Antworten im Großen und Ganzen recht nah an der Lebenswirklichkeit. Im Mittel lag die Differenz zwischen offizieller Statistik und Umfrage bei 4,8%.
Mit 56,4% gaben etwas über die Hälfte Stadtmitte als Hauptwohnsitz an. Die andere Hälfte verteilte sich über die Gelderner Ortschaften und 6,4%, die wohl nicht in Geldern wohnen. Walbeck und Pont erscheinen unterrepräsentiert und Veert etwas überpräsent im Vergleich zur Realität. 

Die Eckdaten der Befragung:
Laufzeit im Internet war 6 Tage (Samstag 09.04 vormittags bis Freitag 14.04. vormittags)
Über 300 Besucher füllten 141 Fragebogen mit 15 Fragen aus und beantworteten so 2075 Einzelfragen.
Die Umfrage endete, als nach 6 Tagen binnen 12 Stunden keine Fragen mehr beantwortet wurden.
Nach Aussage eines professionellen Umfrageanbieters (SurveyMonkey.com) dürfte diese Angaben für eine geschätzte Genauigkeit von +/-10% in der Aussagekraft hinsichtlich der Befragten ausreichen. Signifikante Mehrfachnutzer waren nicht erkennbar. (Einen direkten Mehrfachaufruf des Umfrageformulares gab es 9 Mal. Dies kann aber auch von anderen Familienmitglieder erfolgt sein.) Aufgrund des angegeben Alters dürften die gemachten Aussagen jedoch besonders stimmig für die 40 – 60 jährigen gelten.
Die Verbreitung der Website mit Abfrage erfolgte über Facebook, E-Mail und Mund zu Mund. Ein Hinweis in Zeitung oder Radio erfolgte nicht.
Als Gesamtannahme erscheint bei Annahme aller Faktoren eine Genauigkeit in der Aussage von etwa 15% als realistisch. Gestützt wird dies davon, dass Angaben zu Geschlecht und Wohnort signifikant mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Somit dürfte insbesondere bei hohen eindeutigen Meinungswerte eine realistische Wiedergabe des Meinungsbildes für und in Geldern angenommen werden.

Zur Galerie der Einzelfragen. Detaillierte weitere Angaben auf Nachfrage.

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